Fachkräftesicherung ist Gemeinschaftsaufgabe

Zur Konjunkturumfrage des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft in NRW erklärt Daniela Schneckenburger MdL, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin:

„Die heute vorgestellt Konjunkturumfrage des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft zeigt: Die Lage ist gut, die Unternehmen blicken positiv in die Zukunft. Gleichzeitig ist aber deutlich, dass der Wirtschaftsentwicklung gerade bei mittelständischen Unternehmen eine ernsthafte Gefahr durch einen Mangel an Fachkräften droht. Dabei sind  nicht nur die MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) betroffen. Schon heute ist absehbar, dass es in der Gesundheits- und Pflegebranche einen hohen Fachkräftemangel geben wird.

Das Problem wird in NRW die mittelständischen Unternehmen regional ganz unterschiedlich betreffen, darum muss man auch regional abgestimmte Handlungskonzepte entwerfen.

Es ist daher richtig, dass die Landesregierung das Problem mit einer Initiative zur Fachkräftesicherung angeht und auf Bundesebene die Zuwanderung von Fachkräften erleichtert wird.

Eine gesteuerte Zuwanderung nach einem transparenten Punktesystem gehört aus unserer Sicht ebenso zu einem wirksamen Maßnahmenpaket gegen den Fachkräftemangel wie die erleichterte Anerkennung von ausländischen Abschlüssen. Nötig ist aber auch eine vermehrte Anstrengung der Betriebe zur Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zur Verbesserung von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und zur Integration von Menschen mit Vermittlungshemmnissen.“

Dieser Beitrag wurde unter Parlamentarische Arbeit, Presse-Wirtschaftspolitik, Wirtschaftspolitik abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.