Fachkräftemangel verschärft sich

Zur aktuellen Studie der KfW-Bankengruppe zur kommenden Fachkräftelücke im deutschen Mittelstand erklärt Daniela Schneckenburger MdL, wirtschaftspolitische Sprecherin:

„Die Studie der KfW-Bankengruppe zeigt: Noch ist der Fachkräftemangel nicht umfänglich da – aber er kommt. In der Studie prognostizieren die Wissenschaftler, dass sich das Problem spätestens ab dem Jahr 2020 verschärfen wird. Die Studie unterstützt damit die bildungspolitischen Weichenstellungen der Landesregierung. Sie zeigt, dass die geplanten Investitionen zur Steigerung des Qualifizierungsniveaus in NRW notwendig sind. Es ist richtig, jetzt zu handeln.

Wir müssen Zuwanderung ermöglichen, aber auch das Potential der Menschen, die schon in NRW leben, abzurufen. Darum muss die Aufforderung auch an die Unternehmen gehen, ihren Beitrag zur Deckung der kommenden Fachkräftelücke zu leisten – durch mehr Ausbildungsplätze, durch eine Qualifizierung und Wiedereingliederung von erwerbslosen Menschen über 50 Jahre, durch eine Verbesserung der Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Fachkräftesicherung gelingt nur mit einem integriertem und vielschichtigen Maßnahmenbündel aus Qualifizierung und Zuwanderung: Stärkung der Dualen Ausbildung, die stärkere Integration und Bindung der bereits in NRW lebenden inländischen und ausländischen Fachkräfte, die vereinfachte Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse sowie die verstärkten Anstrengungen zum Ausbau verlässlicher Kindertagesbetreuung in NRW.“

Dieser Beitrag wurde unter Parlamentarische Arbeit, Presse-Wirtschaftspolitik, Wirtschaftspolitik abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.