GM muss Zusagen einhalten

Zur angedrohten früheren Schließung des Bochumer Opel-Werkes, falls die ArbeitnehmerInnen nicht bald einem Sanierungsplan zustimmen, erklärt Daniela Schneckenburger, stellv. Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW:

„Die Drohung, die Bochumer Werksschließung schneller voranzutreiben, ist ein simpler Erpressungsversuch von GM gegenüber den Beschäftigten. Offenbar geht es nur darum, ihnen weitere finanzielle Zugeständnisse abzuringen. GM muss Verantwortung gegenüber dem Opel-Standort Bochum zeigen, verbindliche Zusagen müssen eingehalten werden. Die Stadt und ihre Beschäftigten brauchen eine zuverlässige Perspektive, damit sie die Chance haben, an Nachfolgeansiedlungen zu arbeiten. Wir fordern GM auf, zu einer verlässlichen und berechenbaren Verhandlungskultur zurückzukehren.“

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